Der Rechner nutzt vereinfachte Förderquoten, die von den bekannten Programmen KfW‑Effizienzhaus und BAFA‑Förderungen abgeleitet sind. Für jede Maßnahme gibt es einen Basis‑Förderbetrag, der je nach Gebäudetyp, Bau‑Status und Energieeffizienzklasse angepasst wird. Zusätzlich wird die Anzahl der Wohneinheiten berücksichtigt, weil viele Programme pro Einheit gefördert werden.
Maßnahme: Wärmepumpen erhalten typischerweise einen KfW‑Zuschuss von bis zu 30 % der förderfähigen Kosten, maximal 12 000 €, während Solar‑Photovoltaik bis zu 20 % (max. 9 000 €) erhalten kann. Dämmungen werden nach dem Umfang der Dämmfläche und dem energetischen Nutzen gestaffelt, wobei ein Grundzuschuss von 5 000 € pro Einheit möglich ist. Fenster‑ und Tür‑Erneuerungen erhalten bis zu 4 000 € pro Einheit.
Gebäudetyp: Einfamilienhäuser erhalten in der Regel höhere Einzelbeträge, weil die Kosten pro Einheit höher sind. Mehrfamilienhäuser werden pro Wohneinheit berechnet, was zu einem niedrigeren Betrag pro Einheit führen kann, aber insgesamt höhere Gesamtsummen ermöglicht.
Bestands‑ vs. Neubau: Neubauten können zusätzlich von den KfW‑Effizienzhaus‑Programmen profitieren, die einen Bonus von bis zu 15 % der förderfähigen Kosten gewähren. Bei Bestandsbauten wird dieser Bonus nicht berücksichtigt, dafür können Sanierungs‑Zuschüsse (z. B. BAFA‑Heizungsoptimierung) greifen.
Energieeffizienzklasse: Je besser die Klasse (A‑C) desto höher der mögliche Zuschuss, weil die Programme besonders energieeffiziente Gebäude belohnen. Klassen D‑G erhalten nur den Grundzuschuss.
Anzahl der Wohneinheiten: Die meisten Programme sind pro Einheit ausgelegt. Der Rechner multipliziert den ermittelten Einzelbetrag mit der angegebenen Einheitenzahl, um die Gesamtsumme zu ermitteln.
Die Berechnung ist bewusst simpel gehalten, um in jedem Browser ohne Serververbindung zu funktionieren. Für eine verbindliche Förderzusage sollten Sie immer die aktuellen Förderrichtlinien der KfW, des BAFA und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie prüfen oder eine Fachberatung hinzuziehen.
Dieser Rechner ist besonders nützlich für Hausbesitzer:innen, die sich einen ersten Überblick verschaffen wollen, bevor sie einen Förderantrag stellen. Er kann auch als Einstiegspunkt für die Suche nach weiterführenden Informationen zu den Themen „Fördermittel berechnen“, „KfW Förderung Wärmepumpe“ oder „Fördermittel Solar“ dienen.
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Die KfW fördert Wärmepumpen mit bis zu 30 % der förderfähigen Kosten, maximal jedoch etwa 12 000 €. Der genaue Betrag hängt von der Art des Gebäudes, dem Bau‑Status und der Energieeffizienzklasse ab.
Ja, für Photovoltaik‑ und Solarthermie‑Anlagen können Sie in der Regel KfW‑Zuschüsse (bis zu 20 % der Kosten, max. 9 000 €) und zusätzlich BAFA‑Förderungen für die Installation erhalten. Die konkrete Kombination hängt von Ihrem Gebäudetyp und der jeweiligen Anlagengröße ab.
Gebäude mit einer besseren Energieeffizienzklasse (A‑C) erhalten höhere Zuschüsse, weil sie zusätzliche Bonus‑ oder Bonus‑Prozentsätze erhalten. Bei schlechteren Klassen (D‑G) wird meist nur der Grundzuschuss gewährt.
Ja, die meisten Programme rechnen die Förderung pro Wohneinheit. Der Einzelbetrag wird dann mit der Anzahl der Einheiten multipliziert, sodass die Gesamtsumme steigt, aber der Betrag pro Einheit meist niedriger ist als bei einem Einfamilienhaus.
Neubauten können zusätzlich von KfW‑Effizienzhaus‑Programmen profitieren, die einen Bonus von bis zu 15 % der förderfähigen Kosten gewähren. Bei Bestandsbauten entfällt dieser Bonus, dafür können andere Sanierungs‑Zuschüsse, etwa vom BAFA, in Anspruch genommen werden.
Allgemeine Informationen, keine individuelle Beratung.