Der Strompreis ist einer der wichtigsten Faktoren, die die Betriebskosten eines Elektroautos bestimmen. In Deutschland wird er üblicherweise in Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) angegeben. Der tatsächliche Preis kann je nach Tarif, Tageszeit und Anbieter stark variieren. Viele Besitzer*innen nutzen günstige Nachtstromtarife, um die Kosten zu senken.
Der Stromverbrauch eines Fahrzeugs gibt an, wie viel Energie pro 100 km benötigt wird. Er hängt von Fahrzeugtyp, Batteriekapazität, Fahrstil, Topografie und Wetterbedingungen ab. Moderne Elektro‑SUVs liegen häufig zwischen 15 kWh/100 km und 25 kWh/100 km, während kompakte Modelle oft unter 15 kWh/100 km liegen.
Die Reichweite, die Sie mit einer Ladung erreichen möchten, wird in Kilometern angegeben. Sie ist das Produkt aus dem gewünschten Fahrstrecken‑Ziel und dem durchschnittlichen Verbrauch. Wenn Sie beispielsweise 400 km fahren möchten und Ihr Auto 15 kWh/100 km verbraucht, benötigen Sie etwa 60 kWh Energie (400 km ÷ 100 km × 15 kWh).
Die Berechnung der reinen Ladekosten erfolgt in drei Schritten:
(Verbrauch / 100) × Reichweitect/kWh ÷ 100Für einen groben Vergleich mit einem Verbrenner‑Auto wird ein durchschnittlicher Benzinverbrauch von 7 l/100 km und ein Benzinpreis von 1,80 €/l angenommen (Stand 2026). Das entspricht Kosten von etwa 12,60 €/100 km. Durch den Vergleich können Sie erkennen, ob das Laden Ihres Elektroautos günstiger ist als das Tanken eines vergleichbaren Verbrenners. Beachten Sie, dass diese Zahlen stark vereinfacht sind; reale Kosten können je nach Fahrzeug, Fahrweise und lokalen Preisen abweichen.
Weitere Einflussgrößen, die Sie bei einer detaillierteren Kostenanalyse berücksichtigen sollten, sind: